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ERDÄPFEL und CO. <<   E R D Ä P F E L   (KARTOFFEL)

Paradeiserblüte 
 
 

Dezember 2015

Botanischer Name: Solanum tuberosum
Deutsche Namen: Erdapfel, Kartoffel, 
Bulgarischer Name
Картоф (Kartof)

Familienzugehörigkeit: Nachtschattengewächs 
Verwandte Nachtschattengewächse: Paradeiser (Tomate),
Melanzani (Aubergine), Paprika,Tabak, Andenbeere und Tamarillo

Boden und Lage: Für bestes Wachstum will die Kartoffel lockeren Lehmboden. Sowohl beim PH-Wert, der im Optimalfall zwischen 5 und 6 liegen soll, als auch beim Boden ist der Erdapfel jedoch nicht sehr anspruchsvoll. Gute Erträge lassen sich auch auf anderen Böden und nicht ganz optimalen PH-Werten erzielen.


Die Paradeiser ist ein Sonnenanbeter, braucht und liebt die Wärme. Sengende Sonne über Tage und Wochen sind aber zu viel für sie. Ich schütze sie dann davor indem ich auf den Regenschutz eine Decke lege. Geschützte Lagen z.B. unter einem Dachvorsprung oder unter einem Regendach sind ein großer Vorteil. Pflanzen wir sie in Südlagen vor Mauern gibt ihnen die Speicherwärme der Steine in den Abendstunden und in der Nacht Wärme ab.

Anbau: Aussaat im Freien:  Anfang Mai sollten die Temperaturen für die Aussaat im Freiland schon passen.
Alle anderen Vorgänge sind die Gleichen wie bei Auspflanzen beschrieben. In unseren Breiten reicht die Zeit nicht um große Ernten zu ermöglichen. Die sechs Wochen Vorziehen fehlen am Ende des Sommers. Ich ziehe daher immer vor.

Fruchtfolge:


Sie ist ein Starkzehrer. Wenn sie über mehrere Jahre am gleichen Platz steht muss der Boden im Herbst sehr gut mit Kompost aufbereitet werden.


Mischkultur:

 
Gute Nachbarn sind: Basilikum, Knoblauch!!, Kohlarten (Weißkohl!!), Lauch, Mais, Petersilie!!, Salate und Sellerie!! (geschmackverbessernd und ertragsteigernd).
Schlechte Nachbarn sind: Alle anderen Nachtschattengewächse, Gurke, Fenchel und Erbsen.


Pflege:


Ernte und Lagerung: Die Kartoffel können ohne weiteres noch mehrere Wochen nach der Reife in der Erde verbleiben, somit wird die Lagerdauer verkürzt und die Schale wird stärker ausgebildet, was widerum die Lagerfähigkeit erhöht.


Vermehrung:
Nachdem mein einziges Saatgutlager, im Winter 2013 verfault ist, habe
ich gelernt mein Saatgut
an zwei verschiedenen Orten zu lagern und die
Lager besser auszuwählen. Kühl, nicht zu feucht, frostsicher, dunkel und
vor Ameisen, Mäusen und anderem Getier sicher. Die Saatkartoffel bei
trockenem Wetter ernten oder vor dem Einlagern gut abtrocknen lassen
ist sehr wichtig. Von zu viel Erde befreien aber nicht waschen.



Die Samen lassen sich bei vollreifen Paradeiser ernten. Dazu halbiere ich eine solche und entnehme die Kerne, samt anhaftendem Fruchtfleisch, mit einem Löffel. Die Maße gebe ich in ein Glas mit kaltem Wasser. Durch das Glas kann gut beobachtet werden wie
sich die Kerne innerhalb von zwei Tagen aus der Keimschutzschicht lösen und zu Boden sinken. Dieser Vorgang wird "Nassreinigung mit Gärung" genannt. Ich achte darauf, dass das Glas abgedeckt aber nicht verschlossen ist. Ein Kaffelöffel Zucker hilf die Gärung in Gang zu bringen und unterdrückt eventuelle Schimmelpilze. Die optimale Temperatur für die Gärung beträgt 21°C-30°C.
Spätestens am dritten Tag nehme ich die zu Boden gesunkenen Samen aus dem Wasser.
Wenn sie sich nicht mehr schleimig sondern leicht rauch anfühlen ist es richtig. Dann trockne ich sie auf einem Blatt Zeitungspapier und lagere sie in einem Stanitzl oder einer Tüte kühl und dunkel bis ins nächste Jahr. Paradeisersamen, wenn sie richtig gelagert wurden, keimen auch noch nach mehr als fünf Jahren.

Sorten:

Verwendung in der Küche:

Verwendung in der Medizin:

Inhaltsstoffe:

Rezepte:

Danksagung:
Herzlichen Dank liebe Isabell und liebe Maria für eure Saatkartoffel. Ihre Nachfolger haben meinen Speiseplan gut ergänzt.


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Notizen zur weiteren Bearbeitung:
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