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Juni 2014

Wirtschaftskrise 2009
Einige Jahre bevor im Sommer 2007 der Immobilienmarkt in Amerika zusammenbrach wurde dort ein Gesetz geändert, dass es nun erlaubte eine Immobilie, nicht wie bisher mit maximal 60% des Wertes zu belehen, sondern darüber hinaus. So war Tür und Tor für Spekulanten im kleinen und großen Stil geöffnet. Die Häuser und Grundstückspreise schossen in die Höhe und es gab genügend Käufer, da ja davon ausgegangen wurde mit noch höheren Preisen wieder verkaufen zu können, bzw. sich ein Eigenheim finanzieren zu können ohne Eigenkapital zu besitzen. Immobilien wurden mit zum Teil mehr als 150% des Wertes belastet.
Da irgendwann überhitzte Preise sich auch wieder abkühlen, also sinken, war es nur eine Frage der Zeit bis es soweit war. Im Sommer 2007 war es dann soweit. Viele Hausbesitzer konnten sich die Kreditraten nicht mehr leisten und die Banken übernahmen die Häuser. Zu den Kaufpreisen konnten diese nicht mehr verkauft werden, also sanken die Preise und damit die Werte der Immobilien. Immer mehr Immobilien mussten oder wollten wieder verkauft werden. Es gab in kürzester Zeit deutlich mehr Immobilien im Angebot als Käufer. Also sanken die Preise weiter.
Die Banken mussten nun in ihren Bilanzen die Zahlen korrigieren. Diese Summen waren derart gewaltig, dass das Eigenkapital der Banken nicht ausreichte. Die Banken wollten sich untereinander Kredite gewähren um dieses Finanzloch zu stopfen, doch jeder wollte Geld ausborgen und keine wollte auf Grund des hohen Risikos Geld verborgen. Sie mussten den Staat um Hilfe bitten, ansonsten sie in die Insolvenz gehen hätten müssen.
Ein sehr kleiner Teil des Investments, die Immobilieninvestment, kam in Schwierigkeiten und damit begann eine globale Finanzkrise, die sich in eine Bankenkrise, Schuldenkrisen und dann sogar auf Staatskrisen erweiterte.