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Juni 2014

Alle Körpermerkmale unserer heutigen Ziegen sind auf ihre ursprüngliche Lebensweise abgestimmt. Beginnend mit ihren Klauen, die ihnen erlauben meisterliche Kletterkunststücke zu vollführen und endend mit ihrer Verdauung.

Schädel und Hals: Ein kräftiges Haupt, das typisch für Wiederkäuer ist, wird getragen von einem langen Hals, der uns zeigt, dass sie Tiere sind die ihre Nahrung oben finden.
Hörner haben nicht alle Ziegen. Alle haben jedoch die Anlage dazu, egal ob Männchen oder Weibchen. Wir Menschen haben begonnen hornlose Ziegen zu züchten. Ich selber bin ein Gegner von solchen Züchtungen. Auch wenn Hörner eine gewisse Gefahr für uns Menschen darstellen sollten Ziegen Ihre natürlichen Verteidigungswaffen haben. Auch für Rangkämpfe ist das Gehörn wichtig. Bei Kämpfen zischen behörnten und hornlosen Tieren siegen praktisch immer die Behörnten. Oft tragen die Hornlosen bei diesen Auseinandersetzungen Kopfverletzungen davon. Meist nicht schlimm aber immer sinnlos.
Ziegen haben am Hals zwei behaarte Stäbchen. Diese Glöckchen, auch Berlocken genannten, Hautausstülpungen enthalten, Muskel, Bindegewebe, Blutgefäße, Knorpel und Nerven.
Über die biologische Funktion konnte ich, weder in Büchern, noch im Internet, Informationen finden. Das Wissen darüber scheint nicht hoch zu sein.
Von meinen derzeitige Ziegen haben drei diese Stäbchen und zwei nicht.

Sinnesorgane:
Die Augen dieser Tiere haben bei Helligkeit rechteckige, horizontale, Pupillenschlitze, die weit oben liegen und so von den Liedern und Wimpern gut beschattet sind. Auch ein Merkmal dafür, dass sie bevorzugt von oben fressen. Bei Dunkelheit öffnen sich die Pupillen groß und rund. Eine gute Nachtsicht ist ihnen damit sicher.
Sie haben einen
Sichtradius von 270°.
Ein sehr guter Geruchsinn ist ihnen auch eigen. Klar kann ich erkennen, dass sie Witterung aufnehmen, wenn sie den Kopf hoch stellen und ihre Nasen bewegen. Oft haben sie schon etwas in der Luft wahrgenommen bevor meine Hunde reagieren.
Im Herbst suchen sie Eichel unterm Laub mit ihrer Nase. Nicht jede nehmen sie. Nur wenn der Geruch stimmt werden ihre Lippen aktiv. Aus eine Hand voll Eicheln nehmen sie, nach einer Geruchsprobe, oft nur eine auf, die restlichen ignorieren sie. Wenn jedoch eine genommen wurde wird sie verspeist. Noch nie habe ich erlebt, dass der Geschmacksinn den Geruchsinn korrigiert hat.
Das Gehör meiner Ziegen dürfte auch bessser sein als das der Hunde. Deutlich früher unterbrechen sie die Futteraufnahme und drehen die Ohren um etwas zu analysieren, als die Hunde.

Rumpf und Beine:


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Zur weiteren Bearbeitung:

Foto von Pupillen einstellen
In welchem Bereich sehen Ziegen scharf.